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Urner Ereignisse vor 10 Jahren (2016)

Freitag, 30. September 2016
Alpnutzung in Uri wird zeitgemässer
Seit Jahrhunderten bildet die Alp die wirtschaftliche Basis der Urner Landwirtschaft. In Zukunft wird ihre Nutzung zeitgemässer. In seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause heisst der Korporationsrat Uri die neue Verordnung über das Alpkonzept einstimmig gut. Die 17 Artikel umfassende Verordnung über das Alpkonzept schaffe «ransparenz und Rechtssicherheit für alle Beteiligten». Die am 1. Oktober in Kraft tretende Verordnung soll die rationelle Nutzung der Alp fördern und den Älplern mehr Freiraum bei der Bewirtschaftung ihrer Alp gewähren. Ebenfalls einstimmig segnet der Korporationsrat den Dienstbarkeitsvertrag zur Errichtung eines 7 Hektaren grossen Reservats im Männigenwald in Gurtnellen ab. Ziel des Vertrags ist die Sicherung und Aufwertung des dortigen Lindenwaldes. Mit 29 zu 2 Jastimmen fällt auch die Abstimmung über die Beteiligung von 15 Prozent an der KW Schächen AG deutlich aus. Die AG plant den Bau eines Kleinwasserkraftwerks zur Stromgewinnung am Unterlauf des Schächens. Das Elektrizitätswerk Altdorf beteiligt sich mit 51 Prozent und der Kanton Uri mit 34 Prozent. Kommt das Kraftwerkprojekt zustande, muss die Korporation für ihre 15-Prozent-Beteiligung 900 000 Franken aufwenden. Für den Rückkauf der Konzession von der Aeschlimann Kraftwerk AG werden weitere 225’000 Franken fällig. Der Baubeginn des Kraftwerks erfolgt frühestens im Jahr 2017. Die Korporation verspricht sich von der geplanten Anlage Einnahmen von etwas über 80’000 Franken pro Jahr.
Quellen / Literatur: UW 78, 1.10.2016, S. 5.

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Freitag, 30. September 2016
Überzeitsaldo von fast 3100 Stunden
Nach über 22 Dienstjahren endet die Ära, in der Reto Habermacher Kommandant der Kantonspolizei Uri war. In all den Jahren hat sich eine massive Anzahl Überzeit angesammelt. Nun ist klar, dass es per Ende 2015 fast 3100 Überstunden sind. Diese wurden gemäss altem Personalreglement geleistet. Laut aktuellem Personalreglement können bei Kantonsangestellten maximal 80 Plus- oder Minusstunden auf die neue Abrechnungsperiode übertragen werden. Laut den vereinbarten Austrittsmodalitäten wird das Arbeitsverhältnis mit Reto Habermacher rückwirkend auf den 1. Januar in ein Vertrauensarbeitszeitmodell umgewandelt, sodass der Kommandant unter Wahrung aller Pflichten und Aufgaben einen möglichst grossen Anteil der Überzeit kompensieren konnte.
Quellen / Literatur: UW 77, 28.9.2016, S. 1.

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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 20.5.2014