Urner Ereignisse vor einem Jahr (2024)
Sonntag, 18. Mai 2025
Abschiedsfeier von Direktorin Barbara Zürcher
Buntes Treiben herrschte am Sonntagnachmittag im und ums Haus für Kunst Uri. Denn die Finissage der Frühlingsausstellung «My home - my fire» mit Arbeiten des Urner Künstlers Peter Regli ist auch das Abschiedsfest für die Direktorin und Kuratorin des Hauses, Barbara Zürcher. Neben zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern, die in den vergangenen 18 Jahren unter der Leitung von Barbara Zürcher in Altdorf ausgestellt hatten, sind auch zahlreiche Weggefährten sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung gekommen, um Danke und Auf Wiedersehen zu sagen.
Quellen / Literatur:
UW 40, 21.05.2025, S. 15.
-------------------------
|
Sonntag, 18. Mai 2025
Parteiloser Toni Brand als neuer Landrat gewählt
In Silenen findet die Ersatzwahl für den Sitz des verstorbenen Landrats Daniel Müller (SVP) statt. Gewählt wird der parteilose Toni Brand. Er kann 305 Stimmen auf sich vereinen. Das absolute Mehr liegt bei 302 Stimmen. Auf seine Gegenkandidatin, Ruth Tresch-Gehrig, welche von der SVP-Ortspartei Silenen-Amsteg-Bristen nominiert wurde, entfallen 280 Stimmen. 17 Stimmen entfallen auf weitere Namen. Somit hat die SVP ihren Sitz verloren. Die Stimmbeteiligung beträgt 40,13 Prozent. Toni Brand vertrat bereits von 2008 bis 2016 die Gemeinde im Landrat.
Quellen / Literatur:
UW 40, 21.05.2025, S. 4.
-------------------------
|
Sonntag, 18. Mai 2025
Uri sagt Ja zur Teilrevision des Enteignungsgesetzes
Künftig wird landwirtschaftliches Kulturland höher entschädigt. Das Urner Stimmvolk stimmt der Ände¬rung des Enteignungsgesetzes zu. 5’721 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger legen ein Ja in die Urne, 3’467 sind dagegen. Der Jastimmenanteil liegt bei 62,27 Prozent, die Stimmbeteiligung beträgt 35,8 Prozent. Als einzige Urner Gemeinde lehnt Sisikon das Gesetz mit 51,5 Prozent ab, alle anderen Gemeinden sprechen sich für eine Annahme aus.
Quellen / Literatur:
UW 40, 21.05.2025, S. 2.
-------------------------
|
Sonntag, 18. Mai 2025
Uri sagt Nein zum Jagdverbot auf Schneehuhn und Schneehase
Die Volksinitiative «Schneehuhn und Schneehase leben lassen!» hat im Vorfeld für grosse Diskussionen gesorgt. Die Initiative wird mit einem Neinstimmenanteil von 52,87 Prozent abgelehnt. 5’219 Neinstimmen stehen 4’652 Jastimmen gegenüber. Die Stimmbeteiligung beträgt 37,42 Prozent. In drei Gemeinden resultiert eine Jamehrheit für die Initiative: Altdorf, Seelisberg und Erstfeld wollen die Jagd auf Schneehuhn und Schneehase verbieten.
Quellen / Literatur:
UW 40, 21.05.2025, S. 4.
-------------------------
|
Sonntag, 18. Mai 2025
Uri will familienergänzende Kinderbetreuung nicht gesetzlich regeln
Die Unterstützung der familienergänzenden Kinderbetreuung in Uri wird nicht gesetzlich geregelt. Das Urner Stimmvolk erteilt dem Kinderbetreuungsgesetz eine Abfuhr. 5’518 Urner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger legen ein Nein in die Urne, 4’078 sind dafür. Das entspricht einem Neinstimmenanteil von 57,5 Prozent. Die Stimmbeteiligung beträgt 36,7 Prozent. Altdorf spricht sich als einzige Gemeinde mit einem Jastimmenanteil von 58,8 Prozent für das Gesetz aus.
Als einzige Urner Partei hat die SVP Uri die Nein-Parole beschlossen, alle anderen Parteien warben für ein Ja. Der Landrat hatte sich mit 44 zu 13 Stimmen für das Kinderbetreuungsgesetz ausgesprochen.
Das neue Kinderbetreuungsgesetz hatte zum Ziel, das bewährte System von Betreuungsgutschriften im Kanton Uri gesetzlich zu verankern und punktuell auszubauen. So sah das Gesetz vor, dass der Kanton weiterhin finanzielle Beiträge an Kitas leisten würde, während die Gemeinden Betreuungsgutschriften entrichten würden. Eingeführt werden sollten auch höhere Einkommensobergrenzen, eine lineare Beitragshöhe sowie die finanzielle Unterstützung von Eltern mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen.
Quellen / Literatur:
UW 40, 21.05.2025, S. 5.
-------------------------
|
Sonntag, 18. Mai 2025
Urner Stimmvolk lehnt neues Sozialhilfegesetz knapp ab
Am kantonalen Gesetz über die öffentliche Sozialhilfe ändert sich nichts - vorerst zumindest. Das Urner Stimmvolk erteilt der Gesamtrevision des Sozialhilfegesetzes eine Abfuhr. Der Entscheid fällt allerdings äusserst knapp aus: 50,72 Prozent der Urnengängerinnen und Urnengänger legen ein Nein ein, 49,28 Prozent sprechen sich für die Vorlage aus. Gerade einmal 136 Stimmen machen den Unterschied aus. Die Stimmbeteiligung liegt bei 36,4 Prozent.
Elf Gemeinden lehnen den Gesetzesentwurf ab, der vom Landrat mit 50:9 Stimmen zuhanden der Volksabstimmung verabschiedet worden ist. Das kantonale Gesetz über die öffentliche Sozialhilfe - kurz Sozialhilfegesetz - ist seit 1998 in Kraft. Letztmals eine Anpassung erfuhr es im Jahr 2013 aufgrund der Einführung des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts. Mit der Revision, die durch eine Motion von Landrat Flavio Gisler (Mitte, Schattdorf) angestossen worden ist, hätte das Gesetz an die heutigen Gegebenheiten angepasst werden sollen.
Quellen / Literatur:
UW 40, 21.05.2025, S. 3.
-------------------------
|
|
DAS HEUTIGE DATUM
|